Feste Biobrennstoffe werden in verschiedene Gruppen eingeteilt. Die für die Wärmeerzeugung in Hackschnitzelheizungen bedeutendste Gruppe stellt die holzartige Biomasse dar. Sie wird nach Herkunft weiter in Untergruppen untergliedert und in Form von Stückholz, Hackgut, Schreddergut, Pellet oder Brikett für Biomassefeuerungen bereitgestellt. Je nach Art und Auslegung von Hackschnitzelheizungen ist ggf. auch ein Einsatz von gehäckselter oder pelletierter bzw. brikettierter Biomasse aus den anderen genannten Gruppen möglich.
Holzartige Brennstoffe werden nach Herkunftsmerkmalen klassifiziert und mit Kennzeichnungsziffern benannt. Entsprechend der Vielfalt in der Herkunft weisen die Holzbrennstoffe auch unterschiedliche Eigenschaftsmerkmale auf.
Das Heizen mit Holz findet in den privaten Haushalten in Deutschland zunehmendes Interesse. Das Holz wird hier in Form von Scheitholz, Briketts, Pellets oder Hackschnitzeln als Brennstoff genutzt. Überwiegend erfolgt der Einsatz in Form von Scheitholz in verschiedenen Bauarten von Öfen und Kesseln. Während die Öfen in der Regel als Zusatzheizungen eingesetzt werden, kommen Festbrennstoffkessel meist als Zentralheizung zum Einsatz.
Der Gesamtbestand an Holzheizungen in privaten Haushalten unterliegt einem zuwachsenden Trend. Nicht nur steigende Preise für fossile Brennstoffe, sondern auch die staatliche Förderung des Erwerbs von umweltfreundlichen Kleinfeuerungskesseln haben dazu beigetragen, dass auch die Zahl der hoch effizienten und emissionsarmen Zentralheizungen steigt. Vom Marktanreizprogramm Erneuerbare Energien [94 KB]
der Bundesregierung gingen messbare Impulse auf den Bestand der Biomassekessel aus.
Die größte Marktbedeutung haben aber nach wie vor Kaminöfen und Heizkamine, die zunehmend auch als wasserführende Modelle zur Heizungsunterstützung angeboten werden.